Individualität ist Trumpf
01.03.2018 11:15

Folgender Text wurde uns freundlicherweise vom Magazin BAD AACHEN, Ausgabe 03/18, zur Verfügung gestellt.

Viel Struktur & erdige Töne

Natürlichkeit ist Trumpf bei den aktuellen Trends fürs Haar. Dem gegenüber stehen futuristische Looks und schrille Farben. Im Grunde geht alles, Hauptsache, es passt zum Träger – finden auch Aachener Experten.

Pure & Futuristic betitelt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks seine Trends für die neue Saison. Die Modemacher drücken mit den zwei Richtungen im Grunde eines aus: Alles geht, nichts aber muss, solange es „natürlich, dynamisch, kraftvoll“ wirkt. Für jede Länge lässt sich dieser Anspruch anpassen, entweder pure, also minimalistisch, oder aber futuristisch mit geometrischen Kanten. Letzteres lässt sich beispielsweise für Herren mit „markanten, konvex geschnittenen Ponypartien“ umsetzen, für Damen mit Frisuren, bei denen die Haarlängen streng zum Vorderkopf hin gebunden werden. Schön schräg. Die ruhigeren Trends hingegen setzen auf strukturierte Schnitte und Farbakzente in erdigen oder sandigen Grundtönen. Für kurzes Haar wäre ein gradliniger Pixie eine angesagte Idee. Mittellanges Haar macht sich im Bob mit harter Grundlinie und softer Stufung gut. Lange Mähnen zeigen durch exakt gesetzte Stufen Schwung und Volumen. Herren trauen sich an Seitenscheitel und Stirnlocken, ebenso an fedrige Cuts. Apropos: Das ist das Ass im Ärmel der neuen Frisuren, denn jeder Grundschnitt ist jetzt so angelegt, dass er sich mit mindestens drei (!) unterschiedlichen Stylings verwandeln lässt. Ganz nach Lust und Anlass mal wild, mal edel, dann wieder verspielt. Natürlich!

 

Im folgenden das Interview vom Magazin Bad Aachen mit Rosa Wunsch.

„DAS HAAR MUSS INS GESAMTKONZEPT PASSEN“

Die Aachener Friseurin Rosa Wunsch hat neue Trends wie die des Zentralverbands natürlich stets im Blick. „Dennoch würde ich jedem empfehlen, in erster Linie sich selbst treu zu bleiben und den eigenen Typ zu unterstreichen, statt sich von einflussreichen Hypes unter Druck setzen zu lassen“, steht die Expertin mutig dazu, dass Trends für sie sekundär sind – und erklärt BAD AACHEN, warum das so ist.

BAD AACHEN: Pink, Lila, Neonfarben, Ozeanblau – es knallt derzeit ja in unübersehbaren Farben auf den Köpfen…
Rosa Wunsch: Stimmt zwar, Petrol, Türkis, changierende Pastelle sind angesagt. Aber das muss sich harmonisch in ein Gesamtkonzept einfügen, damit es der Trägerin steht. Für jemanden, der in der klassischen Bluse in der Bank arbeitet, ist das nichts.

BAD AACHEN: Sind solche Extreme denn nötig, um in zu sein?
Rosa Wunsch: Wenn Typ, Kleidung, Lebensstil zu dem frechen Pixie in Tintenblau passen, ist das wunderbar. An anderen können aber die traumhaft erdigen Farben und weichen, schmeichelhaften Schnitte der Saison durchaus besser aussehen. Das Schöne an der neuen Frisurenmode ist die immense Vielfalt. Die Trends sind keine Diktate, sie bieten Inspiration.

BAD AACHEN: Dann inspirieren Sie uns mal!
Rosa Wunsch: Individualität ist Trumpf, so viel vorweg. Ich lasse die Gesichtsform, den Stil, die Haarstruktur auf mich wirken, bevor ich zu diesem oder jenem rate, um Vorzüge zu betonen. Aber was ich generell an den neuen Schnitten toll finde: Sie unterstreichen mit sanften, fransigen Konturen und Stufen die Weiblichkeit, sind dabei so wandelbar, dass sie verschiedene Looks ermöglichen. Es müssen nicht immer schräge Styles und krasse Veränderungen sein: Kleine Dinge wie ein Pony oder Durchstufen per Slice zum Beispiel können ein Wow bewirken! Das gilt für Damen und Herren jeden Alters.

BAD AACHEN: Welche Farben sollten Öcher sich in dieser Saison anschauen?
Rosa Wunsch: Die ganze Spannweite steht jedem offen, aber ich bin sehr angetan von naturnahen, unaufgeregten Tönen, gerade im Braunbereich. Glänzendes Mokka, warmes Karamell, und dann bringen Multitontechniken noch Bewegung ins Haar: unwiderstehlich!

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